Donnerstag, 10. Juli 2014

{Domäne Dahlem} Bilderflut und Lobgesänge

Vor einer Weile war ich mit meinem Mister auf einem Bauernhof. Ein Bauernhof inmitten Berlins. Die Domäne Dahlem. Früher war die Domäne ein Rittergut. Heute lockt die Domäne mit frischem, selbst angebauten Bio - Obst und Gemüse, welches im Hofladen erhältich ist, mit Ausstellungen im ältesten Herrenhaus Berlins oder im restaurierten Stall, mit großen Freiflächen zum Hinsetzen und entspannen, mit etlichen Tieren, mit einem Spielplatz und mit einem kleinen Hofausschank, in denen leckere hausgemachte Leckereien, wie Suppen und Kuchen, verkauft werden. Zudem gibt es eine Schmiede, eine Töpferin sowie eine Fassmalerin und eine Vergoldmeisterin, denen man bei der Arbeit über die Schulter gucken, sowie die Schätze erwerben kann.

Häufig tummelt sich hier das Leben anlässlich von Hoffesten oder einfach nur bei gutem Wetter. Für mich selbst bedeutet dieser Ort mal wieder Kindheit. Unbeschwertheit, Entspannung, Spiel und Spaß. Faszination.


Neben den Tieren finden sich wunderschöne Blumen und bepflanzte Felder. Felder mit Kartoffeln, Mangold, Erdbeeren, Himbeeren und reichlich Getreide. Oder einfach lauschige Ecken zum zurückziehen und entspannen. Oder aber weite Wiesen, die zum Decke ausbreiten und den Tag genießen einladen.



Bei Hoffesten gibts meist einen Traktor mit Anhänger, der Begeisterte über die Domäne fährt. Einen kleinen Reitplatz, wo Kinder Pony-reiten können. Und meist auch ein Karussell. Für das leibliche Wohl ist immer gut gesorgt. Bisher gab es immer frischen, selbstgebackenen Kuchen und zahlreiche andere Buden.


In den Ausstellungsräumen findet sich ein historischer Kaufmannsladen, ein altes Lebensmittellabor sowie eine Fleischerei und die letzte Domänen-Milchkutsche.
Zumeist gibt es Frühlings-, Sommer- und Herbstfeste. Auch ein Weihnachtsmarkt findet jedes Jahr auf der Domäne statt. 



Mein Mister und ich sind an diesem wunderschönen Tag über die Domäne geschlendert. Ich durfte knipsen und mein Mister war fasziniert, dass ein Schaf "Mäh" macht und mehrere Schafe "blöken". Nebenbei versuchte mir mein Mister zur Hand zu gehen und meine (lebenden) Fotomotive zu motivieren, in die Kamera zu schauen, dafür erklärte ich ihm, dass es bei den Hausrassen eine Unterteilung in  Zwerg- und Großrassen gibt. Dann unterscheidet man grundsätzlich zwischen Lege-, Fleisch- und Zweinutzungsrassen. Die meisten Halter, die vorallem Fleisch und Eier nutzen wollen, haben Großrassen. Sie verbrauchen im Gegensatz zu den Zwerghühnern mehr Platz und Futter und liefern mehr Fleisch und großere Eier.

Der Hahn betreut 7 - 20 Hennen, hat man nur zwei bis vier Hennen, so  empfiehlt sich auf einen Hahn zu verzichten oder einen Zwerghahn zu wählen. Denn bei wenigen Hennen begattet der Hahn  jede Henne sehr häufig. Dies führt zum Verlust vieler Rückenfedern oder im Extremfall zu einem kahlen Rücken. Ein Zwerghahn "schont" die Rückenfedern, da der Zwerg leichter ist. Achja, der Hahn ist für die Legebereitschaft der Hennen nicht unbedingt erforderlich, hat jedoch eine stabilisierende Funktion für die Hühnerschar, deren Hierarchie von dr Hackordnung bestimmt wird und durch den Hahn möglichst lange so bestehen bleibt.
Gut, nicht? Naja, das und noch mehr stand mal in der Landlust (März/April 2014). Ich fands interessant. Ihr auch?


Neben den Hühnern hat die Domäne noch andere Hühner, Schweine und Enten, Rinder oder Kühe und Schafe sowie Ziegen und Pferde zu bieten.

Hier hat mein Mister versucht meine Models zu motivieren, in meine Richtung zu gucken. Wie man sieht, hat es nicht so geklappt. Das lag aber zum Teil auch an mir, da sich die süßen Geschöpfe einfach zu schnell für mich bewegt haben. Ich habe leider kein allzu vorteilhaftes Foto machen können, aber der Eindruck zählt. Man sieht, hier leben glückliche Tiere.


Und zu guter Letzt habe ich ein absolutes Traumbild machen können, aber schaut selbst:
Verbringt ihr auch so gerne Zeit im freien wie ich und schätzt die Natur?

Ich wünsche euch noch viele tolle, warme Tage und Zeit, sie draußen zu verbringen.
Liebe Grüße,
Emilia.