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Mittwoch, 28. Mai 2014

{Mistwetter-Bekämpfungsversuch} super schnelle, wärmende Kartoffelsuppe

Pfui deiwel, dieses Wetter ist aber auch eklig. Bei mir regnet es echt ohne Unterlass. Aber ich lass  meinen Kopf nicht hängen, ich mach es mir trotzdem schön: Der Ausblick auf eine cremig-samtige und einfach nur leckere (und nebenbei flott zubereitete) Kartoffelsuppe versüßte mir dann doch glatt das Aufstehen und den ekligen, kalt-nassen Weg in die Uni.
Wenn es draußen kalt, nass, grau und ungemütlich ist, mach ich es mir halt drinnen um so gemütlicher. Und wie sollte das besser gehen als mit einer Wohlfühlsuppe?!


Eigentlich mag ich Suppen nicht. Doch so ganz allmählich, mit zunehmendem Alter (hüstel), kann ich mich langsam für immer mehr Suppen erwärmen. Und Tage, die geradezu nach einer von innen aufwärmenden Suppe schreien, sind so graue, verregnete Tage wie diese. Brr. Aber ich will nicht lange um den heißen Brei herum reden, hier kommt das fixe Rezeptchen:

Für 2 Personen:

400g Kartoffeln
2 Zwiebeln
1 Kohlrabi
1 Stange Lauch
2 Knoblauchzehen
375 ml Gemüsebrühe
200g Sahne
3 Würstchen
Salz, Pfeffer, getrockneten Bärlauch, Schnittlauch

1. Katroffeln, Zwiebeln, Knoblauch und Kohlrabi schälen und in Würfel schneiten. Lauch waschen und in Ringe schneiden. Alles in einen Topf schmeißen und mit etwas Öl ca. 3 Minuten andünsten. Brühe angießen und ca. 15 - 20 min garen.

2. - Variante 1: Ca. die Hälfte der Gemüsewürfel herausnehmen und beiseitestellen, die restlichen Gemüsewürfel pürieren. Mit Sahne, Salz, Pfeffer und vorhandenen Gewürzen verfeinern und abschmecken! Gemüsewürfel in die Brühe zurück geben, Würstchen schneiden und ebenfalls in die Suppe schmeißen. Kurz erwärmen. Zum Schluss noch flott ein paar Schnittlauchröllchen drüber streuen.

- Var. 2: Die Gemüsewürfel nicht pürieren, entweder genau so lassen und mit Sahne und Gewürzen verfeinern, oder kurz  mit einem Kartoffelstampfer grob stampfen, dann Sahne und Gewürze sowie Würstchen hinzugeben.

P.S. meine Mama macht die Suppe zusätzlich mit Möhrchen. Das schmeckt auch lecker. Und gibt etwas Farbe (bei so grauem Wetter). Also Variation 3: Möhrchen bereits bei Schritt 1 dazugeben.


Lasst es euch schmecken. Und vor allem: Aufwärmen und ein wenig gute Laune bekommen!

Liebe Grüße,
Emilia.
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Montag, 5. Mai 2014

Spargelcremesuppe

Frühlingszeit ist Spargelzeit - und Bärlauch-, Rhabarber- und Erdbeerzeit. Achja, nicht zu vergessen die Tulpen-, Hyazinthen-, und Maiglöckchenzeit. Jedenfalls für mich.



Manchmal, bei uns aber wirklich nur manchmal, bleiben vom Spargelessen Reste übrig. Zuhause war dies ja eher selten, eigentlich nicht vorstellbar. Es wurde immer alles bis auf den letzten Krümel weggeputzt. Naja, bis auf das letzte Spargelstückchen.
Bei meinem Mister und mir, blieb zu meiner Freude tatsächlich noch recht viel übrig. Also habe ich mich zum ersten Mal an das Projekt Spargelcremesuppe gewagt und aus den Spargelresten schwupdiewups eine köstliche Suppe gezaubert. Ich habe noch nie eine so einfache und gleichzeitig so leckere Suppe gekocht. Natürlich kann man Spargelcremesuppe auch lediglich aus einem Sud der Spargelschalen kochen, jedoch scheint mir eine Suppe mit Spargelstückchen doch viel verlockender.
Da uns unsere Mägen vor Hunger in den Kniekehlen hingen, hab ich es gestern nicht mehr geschafft, vor dem Essen Fotos zu machen. Deshalb gibts heute lediglich eine kleine Resteschüssel. 
 
Hier also das Rezept:
Man nehme ca. 40 - 50g Butter, ca. 50g Mehl, Spargelwasser, Sahne, Spargelreste und Schnittlauch.

Die Butter in einem Topf schmelzen und das Mehl mit einem Schneebesen unterrühren. Etwas braun werden lassen. Dann das Spargelwasser dazugeben und fleißig rühren bis sich das ganze verbunden hat. Nun die Sahne hinzugeben. (Ich habe nur 200 ml Sahne dazugegeben, da ich nur noch recht wenig von dem Spargelwasser übrig hatte. Aber das ist Geschmackssache.) Danach bei Bedarf (bei mir immer!) die klein geschnittenen Spargelreste dazugeben.
Das Ganze aufkochen lassen. Eventuell noch etwas Wasser hinzugeben, wenn es zu dick geworden ist. Salzen nicht vergessen. Zu guter Letzt, das I-Tüpfelchen wie ich finde, Schnittlauch unterrühren. Servieren und schmecken lassen! ;)


Ich wünsche also viel Spaß beim nachkochen. Ganz easy-peasy.
Auf bald,
Emilia.
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