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Samstag, 16. Mai 2015

{Resteverwertung // Rezeptglück} Bratwurstgulasch

Wir befinden uns schon seit einiger Zeit in der Grillsaison. Nichts ist schöner als draußen bei samtig-weicher Luft und wärmendem Sonnenschein zu kochen. Jedoch kommt es bei Grillpartys doch häufiger vor, dass weniger gegessen wird als angenommen und vieles übrig bleibt. Bergeweise und tagelang Reste zu essen macht keinen Spaß und deshalb habe ich ein leckeres, mal ganz anderes Rezept, wie man übrig gebliebene Bratwürste verwerten kann. In einem Wurstgulasch! Auf die Idee hat mich meine Mutter gebracht, ganz herzlichen Dank also an dieser Stelle an sie, denn ansonsten hätten wir Tage an alten Bartwürstchen essen müssen.

Ich selbst bin keine große Bratwurstesserein. Nein, ich kann die Dinger wirklich nicht ausstehen und esse sie nur, wenn es denn sein  muss. Natürlich gibt es auch hier mal Ausnahmen, denn Ausnahmen bestätigen die Regel, wie es ja so schön heißt. Eine Ausnahme ist natürlich das Bratwurstgulasch. ;)
Angeleht ist mein Rezept an dieses von essen-und-trinken.de.



Wie man hier sehen kann, war ich zu hungrig die Bilder vor dem Essen zu machen. Ich war im nachhinein dann glücklich, dass tatsächlich noch der halbe Topf übrig geblieben ist. So konnte ich euch das wirklich leckere Rezept zeigen und muss zudem einen Tag nicht kochen. Besser gehts doch nicht. ;)

Zutaten:

2 Paprika
3 Zwiebeln
125g Speck
4 Bratwürstchen
4-5 große Kartoffeln + 1 kleinere
2 Knoblauchzehen
edelsüßes Paprikapulver
rosenscharfes Paprikapulver
2 TL Tomatenmark
1 EL Alceto balsamico (dunkler Balsamico-Essig)
400 ml Brühe (ich hatte etwas mehr)
Kümmel (ganz oder gemahlen, egal)
getrockneter Majoran
1 Lorbeerblatt
Salz, Pfeffer
etwas Schmand

Zubereitung:

1. Zunächst die Paprika grob würfeln, dann die Bratwürste in Scheiben schneiden und mit dem Speck zusammen anbraten.
2. In der Zwischenzeit die Zwiebeln halbieren und in Ringe schneiden.
3. Die Paprika, Bratwürste und den Speck aus dem Topf/Pfanne nehmen und nun die Zwiebeln goldbraun anbraten. Dann 1 Zehe Knoblauch zu den Zwiebeln pressen und ebenfalls kurz mit anschwitzen.
4.  Auch hier während die Zwiebeln brutzeln, die Kartoffeln, bis auf die eine kleine,  schälen und in grobe Stücke schneiden. Das Zwiebel-Knoblauch-Gemisch häufig umrühren.
5. Sind die Zwiebeln und der Knoblauch fertig, 2-3 TL edelsüßes Paprikapulver und das Tomatenmark dazu geben und kurz anrösten.
6. Die Bratwürst, Paprika, Speck und die Kartoffeln zu den Zwiebeln geben. Den Balsamico-Essig und die Brühe dazu geben, bis alles von Wasser bzw Brühe bedeckt ist. Nun die kleine Karoffel in das Gulasch reiben.
7. Kümmel, Majoran, 1 Knoblauchzehe, Lorbeerblatt dazu geben und köcheln lassen, bis die Kartoffeln durch sind. (Ca. 20 -30 min.)
8. Zum Schluss das Gulsch evtl noch etwas mit Mehl, Speisestärke oder Saucenbinder binden. Dann mit Salz, Pfepper, 1 TL rosenscharfes Paprikapulver, Majoran nachwürzen und abschmecken.
9. Mit einem Klecks Schmand servieren.







Wie verwertet ihr denn eure übrig gebliebenen Bratwürste oder anderes Grillgut?

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Mittwoch, 11. März 2015

{Rezeptglück} Couscous-Küchlein

Heute habe ich ein kleines, einfaches aber unfassbar aromatisches Rezept für euch ohne großes Palaba. Denn, ich will ehrlich sein, mir fällt zu den Couscous-Küchlein nicht mehr ein als dass sie wirklich lecker sind.

Zutaten:
ca 100g Couscous
ca. 100 - 150g Brokkoli
2 Frühlingszwiebeln
2 Eier
ca 150 Feta
Gewürze (ich hatte eine Gewürsmischung bestehend aus Knoblauch, Paprika, Chillies, Petersilie, Pfeffer, Zwiebeln, Thymian, Oregano und Basilikum )

Beilage
Eier, Tomaten, Feldsalat, Joghurt, eingeweichte Bohnen oder Bohnen aus der Dose 

Rezept
1.  Zunächst die eingeweichten Bohnen nach Packungsanweisung kochen.
2. Danach den Coucous nach Packungsanweisung zubereiten. Ich musste nur die doppelte Menge kochendes Wasser über den Couscous gießen und ihn einige Minuten quellen lassen. Das ist jedoch die schnelle Variante, denke ich.
2. Nun den Brokkoli in kleine Röschen zerteilen und bissfest kochen oder dampfgaren.
3. Die Frühlingszwiebeln in kleine Röllchen, den Feta in kleine Würfel schneiden.
4. Alles, die Gewürze nicht vergessen, in einer Schüssel zusammen mischen und kleine Küchlein Formen.
5. Die Küchlein dann mit etwas Fett in der Pfanne von beiden Seiten goldbraun braten.
6. Ich habe dazu Feldsalat mit Tomaten und Joghurt Dessing (einfach Joghurt mit Salz und Pfeffer zusammenrühren und abschmecken) mit Rührei gegessen. Besser ist jedoch weich gekochtes Ei. Köstlich!
 -> Dazu wärend die Küchlein in der Pfanne vor sich hin Brutzeln das oder die  Eier kochen, den Feldsalat und die Tomaten waschen und schneiden und entweder in einer Schüssel alles vermengen oder einfach - so wie ich -  auf dem Teller anrichten.





Lasset es schmecken!
Liebe Grüße,
Emilia.
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Freitag, 13. Februar 2015

{Rezeptglück} Meine Königsberger Klopse

Nun besteht mein Leben jedoch nicht nur aus Basteln, häkeln und nähen, keine Angst. Ich koche weiterhin genauso gerne. Und da dies in letzter Zeit etwas kurz gekommen ist, gibts mal wieder ein Rezept. Tadaa.

Immer wenn es kalt, dunkel und ungemütlich wird, esse ich gerne deftiges Essen. Auch zur jetzigen Jahreszeit, wenn die Sonne sich wieder häufiger blicken lässt und es etwas wärmer wird, ist nach einem langen kalten aber sonnigen Spaziergang ein Teller Königsberger Klopse das Beste und leckerste um seine Reserven wieder aufzufüllen und von innen aufgewärmt zu werden.  Die besten, leckersten Königsberger Klopse macht die Mutter des Mister's.


Aaaaber, und das macht mich schon recht traurig, ich kriege das einfach sowas von überhaupt nicht hin wie sie! Jedes Mal schmeckt es anders, jedes Mal mache ich es anders, versuche, probiere und jedes Mal sind Mister und ich enttäuscht. Nach dem gefühlt hundersten Versuch, zig Variationen habe ich entschlossen: Es bringt nichts! Ich kriegs nicht hin! Es wird nie so schmecken wie bei Mister' Mutter, aaaaber dafür schmeckt meine Variante auch gar nicht mal so schlecht. Halt nur ein wenig anders, aber nicht weniger gut, vor allem wenns draußen ekelig kalt und ungemütlich ist.

Hier möchte ich jetzt also mein zig tausend fach erprobtes Rezept, meine Variation derKönigsberger Klopse mit euch teilen:

Für die Hackbällchen:

500g Hackfleisch
4 Eier
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
(evtl. noch 2 eingeweichte Scheiben Vollkorn-Toastbrot)
 Salz, Pfeffer

Für die Soße:
Wasser
Sahne
1 Gläschen Kapern

Als Beilage:
Kartoffeln
eingelegte kleine rote Beete Kugeln aus dem Glas

Anleitung:
1. Wasser in einem großen Topf (aber Topf nur zur Hälfte voll machen) mit etwas Salz aufkochen lassen.
2. Die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln.
3. Nun alle Zutaten für die Klopse in einer Schüssel vermengen und zu Klopsen bzw Bällchen Formen. Meine sind immer recht groß und es kommen trotzdem noch ziemlich viele Klopse (10-12) dabei heraus.
4. Die Hackbällchen jetzt vorsichtig bei niedriger Hitze in den Kochtopf geben und so ca. 20-30 min. Kochen lassen. (In der Zwischenzeit können zB Kartoffekn geschält und aufgesetzt werden.)
5. Sind die Klopse fertig, diese aus dem Wasser fischen und auf einem Teller zwischenlagern.

6. Nun wird die Soße gemacht: Das Gläschen Kapern mitsamt der Flüssigkeit in die Soße geben.
 Es geht ans eindicken. Dazu kann man Soßenbinder oder Mehl nehmen. Ich finde mit Mehl schmeckt es fast einen Ticken besser, aber das ist Geschmackssache. Beim Mehl muss man aufpassen, dass dieses nicht klumpt, denn das schmeckt nicht. Dazu nehme ich immer so ca. 1-2 Esslöffel Mehl in eine Tasse und rühre es mit einem Schuss kalten Wasser (sodass das Mehl in der Tasse bedeckt ist) mit dem Schneebesen bis es klümpchenfrei ist und kippe die Suppe dann in das Kochwasser der Klopse. Dies wiederhole ich einige Male, bis mir die Soße dick genug ist. Ich mag sie besonders dick. Wichtig: Dabei immer wieder aufkochen, sodass das Mehl andicken kann.
7. Zum Ende hin entweder einen Schuss Sahne (für eine schöne Farbe) oder aber so wie ich, die ganzen 200ml Sahne dazu geben. (Denn ein angebrochenes Päckchen oder Becherchen Sahne mag ich nicht.) Eventuell noch mal etwas Mehl nach kippen, da die Soße wieder flüssiger geworden sein kann.
8. Ganz wichtig nach dem Andicken: Soße abschmecken und ggf nachsalzen. Vor allem die mit Mehl angedickte Soße braucht viel Salz. Vergesst ihr die Soße am Ende noch mal zu salzen, schmeckt sie langweilig. Und das wäre schade. Ich muss immer ziemlich viel Salz nachkippen.
9. Jetzt kommen die Klopse wieder zurück in den Topf und dürfen noch kurz mitköcheln und wieder warm werden. Dabei ständig umrühren, denn angebrannte Soße schmeckt scheußlich.

Wenn die Kartoffeln dann fertig sind, kann geschlemmt werden. Mein Mister und ich essen dazu immer noch sehr gerne rote Beete Kügelchen - wenn ich sie nicht vergesse (was leider häufiger passiert, wie auch auf dem Foto).

Ich wünsche einen guten Appetit.


Wie macht ihr eure Königsberger Klopse? Es gibt ja zig verschiedene Variationen im Internet zu finden...

Viele Grüße,
Emilia.
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Samstag, 23. August 2014

{Rezeptglück} herzhafte Tomatentarte

 Wir holen den Spätsommer in unsere Küche zurück

So langsam zieht hier bei mir in Berlin der Spätsommer ein. Die Nächte werden länger, die Abende werden kühler und es riecht nach ... ja... Spätsommer...^^ Wisst ihr was ich meine?
Die Tage werden kaum merklich kürzer, der Mittag wird warm, die Sonne wärmt, aber die Hitze des Sommers ist vorbei.


Wer Sehnsucht auf vor Hitze flimmernde Tage, köstlich reife, aromatische, frisch vom Strauch gepflückte Tomaten hat, Lust auf Errinerungen an heiße, faule Tage mit Abkühlung am See hat, kann für einen Moment die Augen schließen, den Geschmack von frischen sonnenreifen, aromatischen Tomaten schmecken, die im Mund fruchtig zerplatzen und Sommererinnerungen zurücklassen. Mit dieser Tarte ist das möglich, sie holt euch den Sommer zurück.


Inspriert hat mich das Rezept von 

Man nehme:
1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
1 halbes Gläschen getrocknete, marinierte Tomaten in Öl
etwas Parmesan
etwas Pinienkerne
ca. 250g frische Cocktail- oder Strauch- Tomaten
1 - 2 Knoblauchzehen

Anleitung:
1. Zunächst das rote Pesto zubereiten. Das habe ich schon einmal hier gepostet, aber ich schreibs einfach noch mal auf (diesmal wirds nämlich klitzekleines bisschen anders gemacht):
Das halbe Gläschen getrocknete Tomaten mit dem Öl in die Küchenmaschine kippen, nach Geschmack Parmesan, Pinienkerne und die Knoblauchzehe(n)  dazugeben. (Ich habe nur eine reingetan, aber geschmackvoller wären 2 Zehen.) Das Ganze gut durch mixen.
2. Den Blätterteig auf dem Backblech ausrollen und mit dem Pesto bestreichen. Kann ruhig etwas dicker sein.
3. Nun die Tomaten halbieren und auf die Tarte legen bis der Teig voll ist. Das ganze mit Salz und Pfeffer und evtl Thymian würzen.
4. Die Tarte im Ofen bei 150 Grad Umluft ca. 30 min oder mehr backen bis diese hellbraun / goldbraun ist. (Nicht zu lange im Ofen lassen, sonst wird der Blätterteig zu kross.)
5. Natürlich - was sonst: genießen und noch einmal schnell den Sommer schmecken!


Guten Appetit!

Liebe Grüße,
Emilia.
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Donnerstag, 24. Juli 2014

{Rezeptglück} Couscous Salat

So ein schöner, warmer, sonniger, sommerlicher Sommer ist doch was tolles! Wie ich diese Zeit genieße. Ich genieße große Entspanntheit, Ruhe und Gelassenheit, da für mich der Sommer - vorausgesetzt es ist echter Sommer - immer mit einem Urlaubsgefühl einhergeht. Auch wenn ich gar nicht Urlaub habe.
Genauso wie ich das Wetter und damit verbundene Sommergefühle genieße, genieße ich sommerliches Essen. Leichte, schnell gemachte aber geschmackvolle, mit einer leicht fruchtigen Note, sind genau richtig.

Es gibt nicht besseres als eine reife, sonnenwarme, selbstgepflückte Tomate, die eine Geschmacksexplosion in meinem Mund auslöst. Himmlisch fruchtige Früchte, bei denen ein gutes Stück Schokolade nicht mehr mithalten kann. In dieser Zeit beschenkt und die Natur mit wahrlich fantastischen, geschmacksintensiven, frischen, reifen und Unmengen an leckersten Zutaten für die Küche. (Ich beneide jeden, der einen Garten hat, und diesen zum Anbau von ein wenig Obst und Gemüse nutzen kann.)
Und wer möchte nicht ein Stückchen - oder auch ganz viel - Sommer auf seinem Teller haben?!


Ein kleine sommerliche Erfrischung und Stärkung habe ich in diesem Couscous-Salat gefunden! Ein kleines Träumchen war das. Fruchtig, herb und würzig sorgte für echtes Geschmackserlebnis! Probiert's selbst!

Man nehme:
1 mittelgroße Tasse Couscous - ca. 200 g, 1 Frühlingszwiebel, 1 Tomate, ca. 2 - 3 dicke Streifen Feta, 1 Knoblauchzehe, 1/2 gelbe Paprika, eingelegte getrocknete Tomaten in Öl und Kräutermarinade

1. Den Couscous nach Packungsanweisung zubereiten.
2. Die Frühlingszwiebel in dünne Ringe schneiden, die Tomate, Paprika und den Feta würfeln. Zum Couscous dazugeben.
3. Den Knoblauch in den Couscous pressen (oder kleinschneiden).
4. Ca. 6 - 8 (nach Belieben und Geschmack mehr) große getrocknete Tomaten  kurz abtropfen lassen und auch klein Schneiden. Zum Couscous geben.
5. Mit Salz und Pfeffer würzen.
6. Der Clou an dem Rezept: nun 2 - 3 EL des Öls der eingelegten Tomaten zum Couscous geben. So bekommt er eine fruchtig, würzige, frische Note.
7. Umrühren und genießen!


Guten Appetit!


Fangt den Sommer ein, und genießt ihn!
Viele Grüße,
Emilia.
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Sonntag, 20. Juli 2014

{Rezeptglück} sommerlich leichter Salat

Aloha,
ist es bei euch auch so heiß? Heiß im Sinne von 34 Grad?! Puh. Aber ich möchte mich nicht beklagen, denn endlich ist der Sommer da und ich liiiieeebe Sommer!
Bei solchen Temperaturen habe ich jedoch nicht wirklich viel Appetit. Was knackig frisches macht sich dann gut auf dem Teller. Aus diesem Grund gibts heut nicht viel Gerede, sondern gleich das Rezept:


Man braucht:
einen halben Salat, 1 Tomate, 1 mittelgroße Zwiebel, 200g braune Champignons, Putengeschnetzeltes, 1 EL Sesam, Balsamico-Essenz, 1 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer

Den Salat waschen und klein schneiden. Das Geschnetzelte anbraten, die Champignons dazu geben und salzen. In der Zwischenzeit die Tomate und die Zwiebel würfeln. Das Fleisch und die Champignons kurz auskühlen lassen. Während dessen den Salat mit Öl und Pfeffer abschmecken. Champis und Fleisch unterheben. Beim Anrichten Balsamico- Essenz über den Salat träufeln und Sesam drüber streuen.


Guten Appetit.

Dazu passen sehr gut die Schafskäse-Pesto-Schnitten, kennt ihr die schon?

Sommergrüße,
Emilia.
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Dienstag, 15. Juli 2014

{Let's cook together} Pesto-Schafskäse-Schnitte

Seit langem verfolge ich die "Letscooktogether"-Aktionen von Ina. Erst hab ich es zeitlich verplant, dann viel mir nichts passenden zum Thema ein und so weiter. Auch dieses Mal war ich sehr ratlos, wollte ich doch endlich so gerne mitmachen. Gottseidank ist mir gestern Abend meine liebste Sommer-"Stulle" eingefallen. Eine Pesto-Schafskäse-Schnitte.


Ehrlich gesagt hat diese "Stulle" keinen Namen. Ich hab sie grad mal ganz spontan so getauft. Eigentlich ein Fladenbrot mit rotem Pesto, Tomaten, Schafskäse und einem Kräuter-Knoblauch-Topping. (Mein Liebster wünschte sich aber Ciabatta-Brötchen anstelle des Fladenbrotes. Psst, kleiner Geheimtipp: Mit Fladenbrot ist's leckerer!)


Am liebsten biete ich dieses Schnittchen zur Partys als "Fingerfood" an. Es ist natürlich größer als ein solches typischerweise ist, jedoch isst es sich am besten aus der Hand. Bei uns gab es das Stüllchen heute zum Mittag mit einem leckeren Salat. Den Salat gibts nächstes mal.
Dieses Stülleken verströmt Sommer, Sonne und Entspannung pur!



Aber lange Rede, kurzer Sinn - hier kommt das Rezept:

Zutaten für 2 Personen  (ergibt 2 Fladenbrot-Hälften pro Person):
1/4 Fladenbrot, ca 150 - 200g getrocknete Tomaten (am besten die marinierten in Öl), ca. 50g Parmesan, 1- 2 frische Tomaten, Schafskäse, 1 dicke Knoblauchzehe, 1 Handvoll Oregano, 1 Handvoll Thymian, Olivenöl

Zubereitung:
1. Zunächst das rote Pesto zubereiten (oder fertiges nehmen. Dann überspringe diesen Schritt). Dazu 50 g geriebenen Parmesan mit ca 150 - 200g getrockneten Tomaten und deren Öl zur gewünschten Konsistenz pürrieren. Ich persönlich mag noch kleine Stückchen im Pesto und einen eher tomatigen Geschmack, weshalb ich recht viele getrocknete Tomaten nach Gefühl dazugebe. Je nach Geschmack noch etwas Öl (das Öl, in das die Tomaten eingelegt sind, oder Olivenöl) hinzufügen, sodass eine nicht zu feste streichfähige Masse entsteht.
2. Das Pesto auf die Fladenbrothälften schmieren.
3. Tomaten in Scheiben schneiden und auf die Pesto-Hälften legen.
4. Schafskäse ebenfalls in Scheiben schneiden und auf die Tomaten legen.
5. Knoblauch schälen und fein hacken. Kräuter pflücken, abwaschen und trockenschütteln. Ebenfalls fein hacken und unter den Knoblauch mischen. Mit einem Schluck Olivenöl vermengen und auf den Schafskäse streichen.
6. Das Blech damit belegen und in den Backofen bei 220 Grad (wenn vorhanden mit Grillfunktion) ca 10- 15 min auf oberster Schiene backen. Ich habe meine Schnittchen gerne etwas brauner.

7. Reinbeißen und staunen!

Guten Appetit!


Sommerliche Grüße,
Emilia.
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Sonntag, 22. Juni 2014

Etwas andere Ofenkartoffeln

Ich bin ein großer Fan von Kartoffeln. Man kann so unglaublich viel aus Kartoffeln machen: Pellkartoffeln, Salzkartoffeln, Kartoffelpürree, Klöße, Bratkartoffeln, Kartoffelauflauf, Ofenkartoffeln, Kartoffelsalat und und und. Viele halten die Kartoffel für einen Dickmacher, jedoch haben 100g Kartoffeln nur 70 kcal. Denn die Kartoffel besteht zu 70 % aus Wasser. Die Kartoffel ist eine wahre Vitaminbombe. Sie liefert alle wichtige Nährstoffe wie Magnesium, Kalzium, Phosphor sogar Eisen, B-Vitamine und viel Kalium, die unser Organismus braucht. Deshalb ist Kartoffel das einzige Lebensmittel, das täglich - ohne etwas anderes - gegessen werden kann, ohne, dass es zu einer Mangelernährung kommt. Deshalb war die Kartoffel vor allem in Kriegszeiten ein wichtiges Lebensmittel und ist in vielen Ländern der Welt bis heute ein "Arme-Leute-Essen", das gesund und günstig ist.
Interessant, nicht?


Ich bin jedenfalls auch ein großer Fan von Ofenkartoffeln. Ofenkartoffeln jedlicher Art. Das ist zwar nicht ganz so gesund wie eine Pellkartoffel, dafür viel geschmacksintensiever. So vereint die Kartoffel nämlich ein knusprig süßliches Äußeres und einen weichen Kern. Einfach herrlich. Dazu der süß-herbe Geschmack von gebackenem Knoblauch und ich schmelze dahin. Wahrhaftig. Traumhaft.
 
Allein die Kartoffel könnte ich alleine essen, es bräuchte keine weitere Beilage dazu. Denn die Kartoffel schmecken sehr intensiv. Am besten schmecken diese Kartoffeln zu Quark oder einem schönen Salat.



Für 2 Personen:

Ca 5 große Kartoffeln (oder ca 0,75 kg, oder eben so viel bis die Form voll ist)
1-2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
3 EL Öl
Etwas Butter zum einfetten der Form
4-5 Zweige Thymian
4-5 Zweige Rosmarin

1. Eine kleine Auflaufform oder Kuchenform mit Butter einfetten. Den Ofen auf 200 grad vorheizen.
2. Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. Vertikal in die Form schichten. Zwiebeln und Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Gleichmäßig Zwischen die Kartoffeln stecken. Darauf achten, die Zwiebel und Knoblauchscheiben tief genug zu stecken, sonst werden sie recht kross.
3. Salzen und Pfeffern.
4. Thymian und Rosmarin zwischen die Kartoffeln und Zwiebeln stecken.
5. Öl drüber träufeln.
6. das Ganze in den Ofen stellen. Ursprünglich sollten die Kartoffeln knusprig und kross werden. Jedoch wurden mein erster Versuch ganz buttrig weich. Meine Kartoffeln waren 1 Stunde im Ofen. Nach 45 min die restlichen Thymian und Rosmarinzweige auf die Kartoffeln verteilen. Möchte man die Kartoffeln gerne etwas knuspriger, so empfehle ich das Ganze nur 45 min im Ofen zu lassen. Es hängt jedoch auch von der Dicke der Kartoffelscheiben ab.


Guten Appetit und lasst es euch schmecken!
Liebe Grüße,
Emilia.


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Freitag, 20. Juni 2014

{spanische Pizza} Coca mallorquina



Coca mallorcina. Eine spanische, ja mallorquinische Pizza. Diese knusprig fruchtige Gemüsepizza ist eine tolle Alternative zur italienischen Pizza, denn sie wird ohne Tomatensauce und Käse gebacken, was sie wesentlich gesünder und Kalorienärmer macht. Dadurch liegt sie auch weniger schwer im Magen.
Der Teig wird mit sehr viel mehr Olivenöl als typischer (Pizza)Hefeteig gemacht sowie mit einem Ei.

Es scheint die Coca in verschiedenartigen Ausführungen zu geben. Entweder nur mit Paprika, Zwiebeln und Knoblauch oder auch mit Tomaten, Blattspinat oder Oliven.


Zum ersten Mal begegnete mir dieses Prachtstück - wer ahnt es - auf Mallorca bei einem Ausflug mit meinen Eltern. Wir wollten die Burg in Capdepera besuchen und kauften uns spontan frische selbstgemachte Coca in einem kleinen Lädchen. Zunächst erschien mir die Coca doch etwas unscheinbar, lediglich mit Paprikastreifen und Zwiebeln belegt, doch als ich dann hineinbiss war es um mich geschehen. Der leicht warme fluffige und doch knusprige Teig zusammen mit dem süßlichen - herben Geschmack der Paprika, Zwiebeln und des Knoblauchs sorgte für eine Geschmacksexplosion in meinem Mund. Es war einfach himmlisch. Dazu kam das Urlaubsgefühl, durch kleine urige Gässchen zu schlendern, die Sonne auf der Haut zu spüren und sich eine fremde, faszinierende Stadt anzuschauen. Bis heute habe ich diese Pizza nicht vergessen und verbinde sie mit heißen, entspannten Sommertagen.


Als es hier dann mit 35°C im Schatten so ähnliche Urlaubstemperaturen wie in Mallorca herrschten, überkam mich ein plötzlicher Drang auf genau diese Coca mallorquin nur mit Paprika, Zwiebeln und Knoblauch. Kurzerhand qoogelte ich den wenig präzisen Begriff "spanische Pizza" und fand zu meiner Überraschung tatsächlich ähnliche Rezepte. Ein wenig abgewandelt und schwupps hatte ich genau diese Pizza, die ich auch in Mallorca genießen durfte. Übrigens, so selbstverständlich wie ich hier den Begriff Coca benutze,  wusste ich bis zu dem Zeitpunkt meiner Google-Suche nicht (mehr) dass dieser Leckerbissen Coca heißt! 


Da ich vor lauter Hunger beinahe umfiel, da ich dank Verplantheit wieder (gefühlte) Stunden in der Küche verbrachte, gibts auf dem Foto keine ganze Pizza mehr. Hier bekommt ihr das Leben pur: eine angefressene Pizza. ;-)


Genug geplaudert, hier kommt das Rezept:

Zutaten: 
1/2 Päckchen Hefe, 1 Prise Zucker, 100 ml lauwarmes Wasser, 250 g Mehl, 6 El Olivenöl, 1 Ei(gelb), 3 rote Paprika, 2 Zwiebeln, 3 Knoblauchzehen

Zubereitung:
1. Zunächst den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. 
2. Für den Teig die Hefe, Zucker, Wasser, Mehl, Salz, Olivenöl und Ei zu einem glatten Teig kneten und gehen lassen. Im Rezept war die Rede von einem Eigelb. Da ich jedoch nicht wieder ein Eiweiß übrig haben wollte, habe ich einfach ein ganzes Ei dazu gegeben. Die Schüssel abdecken und für 30-40 min an einen warmen Ort stellen und den Teig gehen lassen. 
3. Dann die Paprikaschoten waschen, halbieren und entkernen und mit der Unterseite auf ein Blech legen und für 20 - 30 backen.
4. In der Zwischenzeit die Zwiebeln und den Knoblauch schneiden und in einer Pfanne anschwitzen. Salzen.
5. Wenn die Paprikaschoten fertig sind, ein Küchentuch in kaltes Wasser  tauchen, auswringen und Paprika 5 Minuten damit bedecken. Danach die Paprika häuten und in Scheiben schneiden.Wem das Häuten zu aufwendig ist, kann die Paprika auch einfach in Scheiben schneiden und ebenfalls in der Pfanne anschwitzen. Geschmacklich gibt es jedoch einen feinen Unterschied.
6. Schlussendlich den Teig ausrollen und mit den Paprika-Streifen belegen, die Zwiebeln und den Knoblauch drüber streuen. Salzen und pfeffern nicht vergessen.
7. Dann bei 200 Grad für 15 Minuten in den Ofen schieben.


Kalt oder warm, als Hauptspeise oder als Snack oder als Proviant genießen.

Verträumte Grüße,
Emilia.
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Mittwoch, 28. Mai 2014

{Mistwetter-Bekämpfungsversuch} super schnelle, wärmende Kartoffelsuppe

Pfui deiwel, dieses Wetter ist aber auch eklig. Bei mir regnet es echt ohne Unterlass. Aber ich lass  meinen Kopf nicht hängen, ich mach es mir trotzdem schön: Der Ausblick auf eine cremig-samtige und einfach nur leckere (und nebenbei flott zubereitete) Kartoffelsuppe versüßte mir dann doch glatt das Aufstehen und den ekligen, kalt-nassen Weg in die Uni.
Wenn es draußen kalt, nass, grau und ungemütlich ist, mach ich es mir halt drinnen um so gemütlicher. Und wie sollte das besser gehen als mit einer Wohlfühlsuppe?!


Eigentlich mag ich Suppen nicht. Doch so ganz allmählich, mit zunehmendem Alter (hüstel), kann ich mich langsam für immer mehr Suppen erwärmen. Und Tage, die geradezu nach einer von innen aufwärmenden Suppe schreien, sind so graue, verregnete Tage wie diese. Brr. Aber ich will nicht lange um den heißen Brei herum reden, hier kommt das fixe Rezeptchen:

Für 2 Personen:

400g Kartoffeln
2 Zwiebeln
1 Kohlrabi
1 Stange Lauch
2 Knoblauchzehen
375 ml Gemüsebrühe
200g Sahne
3 Würstchen
Salz, Pfeffer, getrockneten Bärlauch, Schnittlauch

1. Katroffeln, Zwiebeln, Knoblauch und Kohlrabi schälen und in Würfel schneiten. Lauch waschen und in Ringe schneiden. Alles in einen Topf schmeißen und mit etwas Öl ca. 3 Minuten andünsten. Brühe angießen und ca. 15 - 20 min garen.

2. - Variante 1: Ca. die Hälfte der Gemüsewürfel herausnehmen und beiseitestellen, die restlichen Gemüsewürfel pürieren. Mit Sahne, Salz, Pfeffer und vorhandenen Gewürzen verfeinern und abschmecken! Gemüsewürfel in die Brühe zurück geben, Würstchen schneiden und ebenfalls in die Suppe schmeißen. Kurz erwärmen. Zum Schluss noch flott ein paar Schnittlauchröllchen drüber streuen.

- Var. 2: Die Gemüsewürfel nicht pürieren, entweder genau so lassen und mit Sahne und Gewürzen verfeinern, oder kurz  mit einem Kartoffelstampfer grob stampfen, dann Sahne und Gewürze sowie Würstchen hinzugeben.

P.S. meine Mama macht die Suppe zusätzlich mit Möhrchen. Das schmeckt auch lecker. Und gibt etwas Farbe (bei so grauem Wetter). Also Variation 3: Möhrchen bereits bei Schritt 1 dazugeben.


Lasst es euch schmecken. Und vor allem: Aufwärmen und ein wenig gute Laune bekommen!

Liebe Grüße,
Emilia.
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Sonntag, 25. Mai 2014

{Party-Party-Party} Italienischer Nudelsalat

Im Frühling und im Sommer erwacht das gesellige Beisammensein zu neuem Leben. Zumindest in meinem Umfeld wird zu dieser Zeit ständig gefeiert. Man feiert hintereinander weg Geburtstage, trifft sich bei tollstem Wetter zu einem Picknick im Park oder am See, laue Sommerabende rufen zu gemütlichen Abenden am Feuer oder auf dem Balkon bei schummrigen Kerzenlicht, man macht Stockbrot, schlürft Bowle, Cocktails oder Hugo oder was es sonst noch so gibt. Oft gibt es zu diesen Zusammenkünften doch noch das eine oder andere leckere zu futtern.



Wer - wie ich - bei dieser Jahreszeit und diversen anderen Aktivitäten die freie Zeit lieber draußen verbringen möchte  und lieber abends schnell etwas kocht, wird dieses Rezept lieben.  Hier muss also aus Zeitgründen nicht auf eine Einladung oder ein Mitbringsel verzichtet werden.
Diesen absolut perfekten "Sommersalat" kann man ganz locker flockig am Abend vorher zubereiten. Durch das Durchziehen der Aromen schmeckt er dann auch gleich viel besser. Zwei Fliegen mit einer Klappe sozusagen.

Für diesen Salat braucht man:

400g Farfalle (oder beliebige andere, aber die Schmetterfinken sehen doch am besten aus, oder?!)
450g Brokkoli
1 Paprika
ca. 50g getrocknete Tomaten
ca. 50g schwarze Oliven (mein persönlicher optionaler Zusatz)
5 Lauchzwiebeln
1-2 Knoblauchzehen
100g Parmesan
1/2 Bund Schnittlauch
1/2 Bund Basilikum

Für das Dressing:
5 EL hellen Balsamico- Essig oder Apfelessig
10 - 12 EL Olivenöl
1 TL Dijon-Senf
Salz, Pfeffer


Zubereitung:
1. Die Nudeln nach Packungsanweisung bissfest zubereiten. Abtrofen und in eine große Schüssel geben.
2. Die Röschen des Brokkolis in mundgerechte Stückchen teilen. Bei tiefgefrorenem Brokkoli, diesen erst kurz unter heißem Wasser auftauen. Dann kurz bissfest im kochenden Wasser kochen. Bei meinen Röschen war es 2 Minuten. Zu den Nudeln hinzugeben.
3. Die Paprika in Würfelchen schneiden, die Früglingszwiebeln in kleine Ringe.
4. Die getrocknete Tomate in Streifen schneiden, die Oliven und den Schnittlauch in kleine Ringe. Das Basilikum hacken. Alles zum Salat geben.
5. Den Knoblauch dazu pressen und umrühren. Gegebenfalls schon mal leicht abschmecken. Dann Deckel zu und ab damit ins kühle bis zum nächsten Tag.
6. Dann in einer Extraschüssel für das Dressing den Essig und den Senf mit dem Olivenöl zu einer Masse verquirle. Salzen und Pfeffern.
7. Das ganze irgendwo zwischenparken.
8. Am nächsten Tag den Parmesan und das Dressing zum Salat geben und final Abschmecken. Dann servieren und genießen!

Ich sag nur: Yumyum!

Liebe Grüße,
bis bald!
Emilia.
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Donnerstag, 15. Mai 2014

Wieder entdeckte, geliebte Schafskäsetorte

Auf der Geburtstagstafel meines entzückenden Schwesterleins stand eine Torte. Eine salzige Torte. Ich hatte die Existenz einer solchen Torte eigentlich schon fast vergessen und nahm sie deshalb mit großen Augen ins Visier. Ich machte verzückte Freudensprünge durch das Zimmer meiner Schwester. Es war eine Schafskäsetorte.


Also ich klein war, machte meine Mama häufiger diese Torte. Für uns oder für meinen Papa als Proviant. Ich fand sie schon immer köstlich. Daran kann ich mich haargenau erinnern. Das sie immer mit Paprika gemacht wurde, weiß ich allerdings nicht mehr.
 
Am nächsten Tag durchforstete ich also das Internet nach einem Rezept. Es gibt tausend verschiedene Variationen! Mit Paprika à la Maman, mit Zwiebeln, Brokkoli, Tomaten und und und. Ich habe sie mit meiner allerliebsten-lieblings Zutat bereitet: Knoblauch. Vorzüglich! Je nach Gemacht empfehle ich aber noch etwas Gemüse reinfallen zu lassen oder aber dazu zu servieren.


Diese Schafskäsetorte ist das perfekte Proviant für Uni, Schule, Arbeit, Reise oder Ausflug. Dank des Schafskäses ist sie voller Eiweiß, das einen super lange satt macht ohne Heißhunger zu bekommen. Zudem lässt sie sich super einfach zubereiten - die Hauptarbeit macht der Backofen.


Hier also das rucki-zucki, super einfache Rezept:

Zutaten:
1 Packung Blätterteig aus dem Kühlregal, 300g Saure Sahne, 400g Schafskäse, 2 oder 3 Eier, Rosmarin, 1 Knoblauchzehe, Gemüse nach Wahl und Geschmack

Zubereitung:
1. Die Tarteform oder das Blech mit dem Blätterteig auskleiden. Das Papier unter dem Blätterteig lassen! Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
2. Die Saure Sahne und die Eier vermengen. Den Schafskäse dazu bröseln, Rosmarin fein hacken und die Knoblauchzehe dazu pressen. Schneidet man den Knoblauch fein säuberlich, so ist der Geschmack nicht ganz so intensiv scharf. Das ist reine Geschmackssache oder Bequemlichkeit.
3. Alles vermengen und abschmecken. Bei Bedarf noch etwas nachsalzen, sollte der Schafskäse noch nicht salzig genug sein.
4. Die Masse in die Form auf den Blätterteig gießen und ab damit in den Ofen und 40 min backen.


Frisch aus dem Ofen ist die Torte tatsächlich noch recht weich und schmeckt eher verhalten nach Schafskäse. Dies ist erst nächsten Tag so. Möchte man sie direkt aus dem Ofen essen, empfehle ich also ein Ei mehr und etwas mehr Schafskäse beizumischen.

Servieren und Genießen!


Auf bald!
Liebe Grüße,
Emilia.
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