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Sonntag, 22. Juni 2014

Etwas andere Ofenkartoffeln

Ich bin ein großer Fan von Kartoffeln. Man kann so unglaublich viel aus Kartoffeln machen: Pellkartoffeln, Salzkartoffeln, Kartoffelpürree, Klöße, Bratkartoffeln, Kartoffelauflauf, Ofenkartoffeln, Kartoffelsalat und und und. Viele halten die Kartoffel für einen Dickmacher, jedoch haben 100g Kartoffeln nur 70 kcal. Denn die Kartoffel besteht zu 70 % aus Wasser. Die Kartoffel ist eine wahre Vitaminbombe. Sie liefert alle wichtige Nährstoffe wie Magnesium, Kalzium, Phosphor sogar Eisen, B-Vitamine und viel Kalium, die unser Organismus braucht. Deshalb ist Kartoffel das einzige Lebensmittel, das täglich - ohne etwas anderes - gegessen werden kann, ohne, dass es zu einer Mangelernährung kommt. Deshalb war die Kartoffel vor allem in Kriegszeiten ein wichtiges Lebensmittel und ist in vielen Ländern der Welt bis heute ein "Arme-Leute-Essen", das gesund und günstig ist.
Interessant, nicht?


Ich bin jedenfalls auch ein großer Fan von Ofenkartoffeln. Ofenkartoffeln jedlicher Art. Das ist zwar nicht ganz so gesund wie eine Pellkartoffel, dafür viel geschmacksintensiever. So vereint die Kartoffel nämlich ein knusprig süßliches Äußeres und einen weichen Kern. Einfach herrlich. Dazu der süß-herbe Geschmack von gebackenem Knoblauch und ich schmelze dahin. Wahrhaftig. Traumhaft.
 
Allein die Kartoffel könnte ich alleine essen, es bräuchte keine weitere Beilage dazu. Denn die Kartoffel schmecken sehr intensiv. Am besten schmecken diese Kartoffeln zu Quark oder einem schönen Salat.



Für 2 Personen:

Ca 5 große Kartoffeln (oder ca 0,75 kg, oder eben so viel bis die Form voll ist)
1-2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
3 EL Öl
Etwas Butter zum einfetten der Form
4-5 Zweige Thymian
4-5 Zweige Rosmarin

1. Eine kleine Auflaufform oder Kuchenform mit Butter einfetten. Den Ofen auf 200 grad vorheizen.
2. Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. Vertikal in die Form schichten. Zwiebeln und Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Gleichmäßig Zwischen die Kartoffeln stecken. Darauf achten, die Zwiebel und Knoblauchscheiben tief genug zu stecken, sonst werden sie recht kross.
3. Salzen und Pfeffern.
4. Thymian und Rosmarin zwischen die Kartoffeln und Zwiebeln stecken.
5. Öl drüber träufeln.
6. das Ganze in den Ofen stellen. Ursprünglich sollten die Kartoffeln knusprig und kross werden. Jedoch wurden mein erster Versuch ganz buttrig weich. Meine Kartoffeln waren 1 Stunde im Ofen. Nach 45 min die restlichen Thymian und Rosmarinzweige auf die Kartoffeln verteilen. Möchte man die Kartoffeln gerne etwas knuspriger, so empfehle ich das Ganze nur 45 min im Ofen zu lassen. Es hängt jedoch auch von der Dicke der Kartoffelscheiben ab.


Guten Appetit und lasst es euch schmecken!
Liebe Grüße,
Emilia.


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Mittwoch, 28. Mai 2014

{Mistwetter-Bekämpfungsversuch} super schnelle, wärmende Kartoffelsuppe

Pfui deiwel, dieses Wetter ist aber auch eklig. Bei mir regnet es echt ohne Unterlass. Aber ich lass  meinen Kopf nicht hängen, ich mach es mir trotzdem schön: Der Ausblick auf eine cremig-samtige und einfach nur leckere (und nebenbei flott zubereitete) Kartoffelsuppe versüßte mir dann doch glatt das Aufstehen und den ekligen, kalt-nassen Weg in die Uni.
Wenn es draußen kalt, nass, grau und ungemütlich ist, mach ich es mir halt drinnen um so gemütlicher. Und wie sollte das besser gehen als mit einer Wohlfühlsuppe?!


Eigentlich mag ich Suppen nicht. Doch so ganz allmählich, mit zunehmendem Alter (hüstel), kann ich mich langsam für immer mehr Suppen erwärmen. Und Tage, die geradezu nach einer von innen aufwärmenden Suppe schreien, sind so graue, verregnete Tage wie diese. Brr. Aber ich will nicht lange um den heißen Brei herum reden, hier kommt das fixe Rezeptchen:

Für 2 Personen:

400g Kartoffeln
2 Zwiebeln
1 Kohlrabi
1 Stange Lauch
2 Knoblauchzehen
375 ml Gemüsebrühe
200g Sahne
3 Würstchen
Salz, Pfeffer, getrockneten Bärlauch, Schnittlauch

1. Katroffeln, Zwiebeln, Knoblauch und Kohlrabi schälen und in Würfel schneiten. Lauch waschen und in Ringe schneiden. Alles in einen Topf schmeißen und mit etwas Öl ca. 3 Minuten andünsten. Brühe angießen und ca. 15 - 20 min garen.

2. - Variante 1: Ca. die Hälfte der Gemüsewürfel herausnehmen und beiseitestellen, die restlichen Gemüsewürfel pürieren. Mit Sahne, Salz, Pfeffer und vorhandenen Gewürzen verfeinern und abschmecken! Gemüsewürfel in die Brühe zurück geben, Würstchen schneiden und ebenfalls in die Suppe schmeißen. Kurz erwärmen. Zum Schluss noch flott ein paar Schnittlauchröllchen drüber streuen.

- Var. 2: Die Gemüsewürfel nicht pürieren, entweder genau so lassen und mit Sahne und Gewürzen verfeinern, oder kurz  mit einem Kartoffelstampfer grob stampfen, dann Sahne und Gewürze sowie Würstchen hinzugeben.

P.S. meine Mama macht die Suppe zusätzlich mit Möhrchen. Das schmeckt auch lecker. Und gibt etwas Farbe (bei so grauem Wetter). Also Variation 3: Möhrchen bereits bei Schritt 1 dazugeben.


Lasst es euch schmecken. Und vor allem: Aufwärmen und ein wenig gute Laune bekommen!

Liebe Grüße,
Emilia.
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