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Donnerstag, 19. März 2015

{DIY-Glück} einen kuscheligen, wärmenden Schal günstig selber machen

Die nächsten Tage soll das Wetter hier in Berlin wieder etwas schlechter werden - grauer und kälter. Aber auch trotz des herrlichen Sonnenscheins ist es doch noch recht frisch. Generell in der Übergangszeit kann es schnell etwas kühl werden, sei es abends und morgens oder aber außerhalb des Sonnenscheins. Eben zu dieser Jahreszeit gibt es nichts schöneres als einen schönen, wärmenden Schal, in den man sich hinein kuscheln, sich bei leichtem Frösteln um die Schultern legen kann oder der halt einfach dekorativ um Schulter und Hals geschwungen wird! Das tolle daran ist, man muss sich nicht für viel (teuer) Geld einen kaufen, sondern man kann ihn sich mit wenigen Mitteln selber machen.





































Und ich sage euch wie:
Geht in einen großen Stoffladen, der etliche verschiedene Stoffe anbietet ( hier in Berlin kann ich euch wärmstens Berlins Welt der Stoffe am U-Bahnhof Osloer Straße empfehlen) und sucht euch einen schönen wärmenden, aber nicht allzu kratzenden Stoff aus und lasst ihn euch auf Wunschbreite zuschneiden. Denkt dabei an eine Nahtzugabe. Ich habe mir 60 cm zuschneiden lassen.

Zuhause müsst ihr dann nur noch die beiden langen Seiten umnähen und fertig habt ihr euren selbstgemachten, wärmenden und noch dazu günstigen Schal. (Natürlich kommt es auf den Stoff drauf an, den ihr kauft, jedoch habe ich für meinen Schal - das Rohmaterial Stoff - nur 7,20 Euro bezahlt - hättet ihr das gedacht? Für solch einen Schal kann man locker ab 20 Euro aufwärts bezahlen...)





































Wichtig beim nähen ist zu bedenken, dass der Wollstoff beim Umnähen etwas schwieriger zu nähen ist, denn der Stoff ist recht dick. Aber er verzeiht euch auch schiefe Nähte - wenn ihr, anders als ich - Garn farblich passend zum Stoff nehmt - wird niemand schiefe Nähte sehen. Auch bei mir kann ich leicht darüber hinweg sehen. Ich kuschel mich ja eh rein.






































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Sonntag, 8. Februar 2015

{Tutorial} Auskleidung für einen Rucksack


Ich präsentiere: mein erstes Tutorial. Mein kleines Herz pochert ganz aufgeregt und mit erschöpfter Hand klopfe ich mir auf die stolze Schulter. Ja, Eigenlob sinkt bekanntlich, aber es war so aufwendig und zeitintensiv. Aber genug mit dem Gejammere. 

In diesem Post habe ich meinen selbstgemachten Häkelrucksack gezeigt und gleichzeitig erklärt, wie ich die Änderungen vorgenommen habt. Nun war das doch alles sehr viel Text und da dachte ich mir, ich zeige einmal Schritt für Schritt, wie ich den Rucksack ausgekleidet habt.

(Nicht wundern, bei dem folgenden Rucksack handelt es sich um einen neuen, da ich den Rucksack auf dem linken Bild meiner Schwester zu Weihnachten geschenkt habe.)

Ein mal Trommelwirbel bitte, es  geht los:

Materialien:

etwas Stoff
Pappe (ich habe die Rückseite eines alten Blocks verwendet)
eine Stoff- und eine Bastelschere
ein Maßband
den Rucksack
und am besten eine Nähmaschine

1. Boden

Zunächst mache ich mich an einen etwas stabileren Boden.

1. Dazu messe ich zunächst den Boden meines Rucksacks ab. Meiner ist 24 cm x 10 cm.
2. Diese Größe auf die Pappe übertragen und ausschneiden.
 3. Nun den Stoff dafür zuschneiden: Ich habe die Pappe einfach auf den doppelt gelegten Stoff gelegt und noch Platz für eine Nahtzugabe gelassen und einfach um die Pappe geschnitten. Achtet darauf, dass ihr genügend Nahtzugabe einplant, denn sonst wirds etwas eng mit dem nähen (so wie hier bei mir. Nicht nachmachen!)


4. Nun werden beide Stoffstücke rechts auf recht übereinander gelegt und mit Stecknadeln fixiert.
5. Drei Seiten nähen.


6. Nun das Ganze auf rechts umkrempeln.
7. Den Stoff über die Pappe ziehen.
8. Nun die letzte Seite wie folgt zunähen: Beide Stoffseiten nach innen einschlagen, feststecken und vorsichtig und langsam mögichst nah an der Pappe festnähen.


Fertig ist der Boden!

2. "Wände"

Zunächst wieder den Rucksack ausmessen: mein Rucksack ist 29-30 cm hoch. Die Maße des Bodens helfen nun bei der Berechnung der Länge des Stoffs: Und zwar brauchen wir ein 30 cm hohes Stück Stoff, welches 10+24+10+24 cm lang ist. Insgesamt 68 cm.


Weiterhin wird noch ein weiteres Stück Stoff mit den Maßen vom Boden (s.o.) benötigt.

1. Zunächst den Stoff zuschneiden. Nahtzugaben nicht vergessen.
2. Dann am besten an einer 72 cm langen Seite den Stoff umnähen. (Ich habe diesen Schritt erst später gemacht, was aber viel komplizierter war, als es an dieser Stelle wäre.) Dazu diesen erst einmal umschlagen und dann nocheinmal. Gut festhalten und schnell mit der Stecknadel fixieren. Das die ganze Länge über machen.
3. Festnähen.


4. Nun die zwei kurzen (30 cm langen) Seiten rechts auf rechts aufeinander legen, feststecken und zusammen nähen. Nun haben wir ein schlauchartiges Gebilde.
5. Jetzt wird es etwas tricky: Die eine Seite des Bodens rechts auf rechts an den eben fertig gestellten "Schlauch" stecken und festnähen.
6. Den "Schlauch" weiter drehen und einfach die nächste Seite des Bodens feststecken und festnähen.


 So verfahren, bis der Boden gänzlich am "Schlauch" ist. Das ganze ist nun ein schöner Sack,
7. Diesen Sack in den Häkel"sack" stecken und oben feststecken. Passt auf, dass der Stoff gleichmäßig verteilt wird, denn bei mir hat sich zum Ende doch noch etwas Stoff angefunden. Beim diesem Rucksack habe ich dann gleichmäßig Falten gelegt.
8. Nun das ganze langsam mit der Nähmaschine festnähen. Ich habe das so festgenäht: Eine Seite des Rucksacks unter die Nadel geschoben, der noch zu nähende Stoff liegt vor mir, sodass ich diesen nur noch nach oben unter der Nadel durch schieben brauche. Nach einiger Zeit dann den Stoff, der sich oben ansammelt, wieder nach untern drehen. (Ich beschreibe das hier etwas ausfürhlicher, weil ich bei meinem ersten Säckchen, welches ich nähen wollte Ewigkeiten vor der Maschine saß und mich ernsthaft gefragt habe, wie ich das bitte anstellen solle.)
Ich habe hier die Farbe des Garns gewechselt und schwarz genommen, sodass die Naht außen am Rucksack nicht auffällt.

Meine Nähte sind natürlich jetzt nicht sonderlich gerade, da ich noch recht am Anfang stehe mit dem Nähen. Aber für mich reichts und ich bin zufrieden.



So, und nun ist der Rucksack ausgekleidet. Meiner braucht nur noch die Klappe und die Träger. Die kommen in einem weiteren Tutorial.

Bis dahin,
liebe Grüße, Emila.

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