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Mittwoch, 27. August 2014

Hausgemachtes Vollkorn-Hafer-Brot

Brot backen macht Spaß. Die Zutaten vermengen, meist Teig kneten, diesen gehen lassen, in der Zeit andere Dinge erledigen, wie mit dem Mister spazieren gehen, das Brot in den Ofen schieben und ja, das ist das zweit beste am Brot backen: der Duft von frischem Brot im Ofen.

Duft von frisch gebackenem Brot im Ofen, der durch die Wohnung zieht, eine dampfende Scheibe abschneiden, weil man nicht wiederstehen kann zu kosten, die knusprige Krustee und das weiche, fluffige Innere (Krume) herrlich mit inzwischen zerflossener Butter bestrichen. Köstlich.


Das Beste am selbst gebackenem Brot ist auch der Geschmack, finde ich. Es gibt ja so viele Variationen, die alle so viel aufregender und geschmacksintensiver sind als gekauftes. Wobei echtes Bäckerbrot auch nicht zu verachten ist, möchte ich anmerken. Aber hier weiß ich was drin ist und das wichtigste: hab ich selbst gemacht! Das macht einen stolz!


Nun habe ich seit langem mal wieder ein Hefebrot ausprobiert - es musste schnell gehen. Denn Hefebrot braucht nicht so lange wie Sauerteigbrot zum aufgehen. Also habe ich schwuppdiwupps ein köstliches Vollkorn-Hafer-Brot gebacken. Das Rezept habe ich von Stefanies Blog *Squeaky Swing, die noch viele weitere schöne Brotrezepte und andere Ideen zeigt.

Ich habe es jedoch leicht abgewandelt und anstelle der Körner und Samen einfach Haferflocken in den Teig gegeben. Es war sehr saftig lecker und fluffig.
Probiert es aus, es ist köstlich! Und einfach! Gutes gelingen!


Liebe Grüße, Emilia.

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Dienstag, 10. Juni 2014

Fabelhaftes Joghurt

Habt ihr schon mal Joghurt selbst gemacht? Ich mache es ständig. Und es ist super einfach, super billig und so viel leckerer als aus dem Supermarkt. Es ist unglaublich cremig und schmeckt sehr viel intensiver. Außerdem sind hier keine zusätzlichen oder dubiosen Zusätze enthalten, es sind alle Inhaltsstoffe bekannt.
Man ist auch völlig frei in der Wahl der Milch, sei es Sojamilch oder Laktosefreie Milch oder eine sonstige Milch. Es ist alles denkbar. Ein toller Nebeneffekt dieses fabelhaften Joghurts ist der gute Effekt auf das Klima der  Darmflora.
Das Joghurt ist so einfach herzustellen, es macht sich quasi von alleine; also ran ans Joghurt und selbst probieren!


Was man dafür braucht:
 
- 6 - 10 Stunden Zeit
- eine Starterkultur (gibts im Reformhaus) ODER  LC1 Joghurt von Nestle oder Activia (Natur oder Vanille) aus dem Supermarkt (nur am Anfang, danach nie wieder) ODER einen Rest des selbstgemachten Joghurts
 - 1 ungeöffnete Packung H-Milch

- Joghurtbereiter ODER Schraubgläser

So gehts:
Die Gläser zunächst (so gut es geht) sterilisieren. Ich mach das, indem ich sie einmal mit kochendem Wasser abkoche. Durch das abtöten der Keime versuche ich sicherzustellen, dass das Joghurt recht lange haltbar ist. Im Regelfall sollte es 14 Tage halten, bei mir ist dies nicht der Fall - es ist schon vorher alle.


Joghurtzubereitung mit Joghurtbereiter:
1. In jedes Gläschen einen Teelöffel Joghurt geben und dieses dann mit gerade erst geöffneter H-Milch aufgiesen und umrühren. Deckel drauf schrauben und in den Joghurtbereiter stellen und anmachen.
2.Das Joghurt  6-8 bzw. 10 Stunden im Joghurtbereiter lassen. Ich lasse mein Joghurt ummer 10 Stunden da drin, da es dann fester ist und einen stärkeren Eigengeschmack hat. das bleibt aber jedem selbst überlassen.
3. Danach die Gläser etwas auskühlen lassen und in den Kühlschrank stellen.

Je höher der Fettgehalt der Milch desto cremiger wird auch das Joghurt. Außerdem kann man auch frische Milch benutzen, jedoch muss diese  zunächst aufgekocht werden, um mögliche Keime abzutöten. Danach muss sie wieder etwas abkühlen. Mir persönlich dauert das zu lange und ist zu umständlich. Deshalb nehme ich einfach H-Milch.


Joghurtzubereitung ohne Joghurtbereiter:

1. Auch hier 1 Teelöffel Joghurt in Gläschen füllen und mit Milch auffüllen, dann umrühren. Gläschen verschließen und in den Ofen (mittlere Schiene) bei 50 Grad für 30 Minuten stellen.
2. Danach den Ofen ausschalten und die Gläschen noch über Nacht zum Reifen im Ofen lassen.
3. Danach ebenfalls in den Kühlschrank stellen.


Das Ganze kann dann natürlich noch mit etwas Vanilleschote oder Zimt - oder was sonst beliebt - aufgepeppt werden. Nur Mut!


Wie ihr seht, ist es wirklich leicht - easy peasy- so ein Joghurt selbst herzustellen. Und ich sags euch: es ist wirklich sehr viel besser, es lohnt sich!







Ich wünsche gutes Gelingen und genießt es!

Liebe Grüße,
Emilia.




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